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21.12.2017

Kulturdezernentin Hartwig gratuliert: Zehn Jahre Kunstverein Familie Montez

Kulturdezernentin Ina Hartwig sitzt neben dem Mitbegründer des Kunstvereins Familie Montez (KVFM), Mirek Macke, anlässlich des zehnjährigen Juliäums des KVFM im Atelier unter der Honsellbrücke im Ostend, 21. Dezember 2017, © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Alexander Paul Englert
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(kus) Kulturdezernentin Ina Hartwig hat dem Kunstverein Familie Montez am Donnerstag, 21. Dezember, zum zehnjährigen Jubiläum gratuliert und zusätzliche Projektfördermittel in Höhe von 5000 Euro zugesagt. Mit dem Geld können Ausstellungen mit Frankfurter Künstlern im kommenden Jahr geplant werden. „Neben den etablierten Ausstellungshäusern braucht es Orte wie diese, an denen sich die freie Szene entfalten und darstellen kann. Herzlich, rau und unprätentiös – ein Mosaikstein in der vielfältigen Kulturlandschaft Frankfurts.“

Im September 2007 gründete der Künstler Mirek Macke zusammen mit Anja Czioska den Kunst- und Party-Off-Space Lola Montez in der Breite Gasse 24. Der Verein hat sich der Förderung und Unterstützung der zeitgenössischen Kunst verschrieben. Aus dem angestammten Ort in der Breite Gasse musste der Verein 2013 ausziehen, nicht ohne Protest der Öffentlichkeit. 2014 erfolgte dann die Neueröffnung unter der Honsellbrücke im Ostend. Die Stadt Frankfurt hatte dem Kunstverein die Räume im Zuge der Neugestaltung des Osthafenparks zugesprochen. Während der Bauzeit wurde „Montez im Exil“ auf den Weg gebracht, eine vom Kulturamt mitfinanzierte Wanderausstellung durch sieben deutsche Städte. Sie ist der Grundstein der Sammlung Montez, denn was mit 30 Werken auf Reisen begann, bekam an jedem Ort neue Kunstwerke hinzu.

Kunstverein Montez unter der Honsellbrücke im Ostend, September 2017, © Foto: KuS/Stefan Maurer
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„Mirek Macke hat durch den Zusammenhalt seiner Künstler-Familie, seinem Improvisationstalent und seine enorme Leidenschaft für die Kunst viel erreicht. Ich hoffe auf viele weitere Jahre, in denen Mirek Macke und der Kunstverein Familie Montez unsere Stadt mit ihrer Vielfalt und Kreativität bereichern, uns überraschen und fordern“, so die Kulturdezernentin abschließend.